Schloss Eringerfeld
Schloss Eringerfeld

Das heutige Schloss Eringerfeld wurde in der Zeit von 1676 bis 1699 erbaut. Auf den Mauern einer alten Burganlage haben der Architekt Kapuzinerpater Ambrosius von Oelde und der
Baumeister Jobst Scheck aus Störmede die frühbarocke Schlossanlage errichtet.
Bauherren-Ehepaar war Friedrich Ferdinand von Hörde mit seiner Ehefrau Felizitas Elisabeth geb. von der Horst. Durch die Domherren Raban Christoph und Johann Gottfried von Hörde wurde der Bau des Schlosses finanziert. Nach dem Tod von Ludolph v. Hörde 1781 gingen die Besitzungen an die Herren v. Hörde zu Schwarzenraben. Nach deren Aussterben 1846, gingen durch Erbfolge alle Hördischen Güter an Marie-Kunigunde von der Decken, verheiratet mit Friedrich-Clemens von Ketteler.
Marie-Kunigunde u. Friedrich v. Ketteler beginnen 1875 mit Renovierung und Umbau von Schloss und Kapelle und nehmen dort ihren Wohnsitz. 1906 verstirbt Friedrich v. Ketteler.
Marie-Kunigunde v. Ketteler wohnte bis zu ihrem Tode 1923 auf Schloss Eringerfeld.
Von 1940 bis 1964 wurde das Schloss von verschiedenen Orden genutzt. 
Die Familie Wilfried u. Berna Kirchner eröffneten 1964 einen Schul- und Internatsbetrieb. 1985 wurde im Schloss in Hotelbetrieb eröffnet und bis 2013 betrieben.
Im Jahre 
2013 wurde das Schloss an einen privaten Investor verkauft, mit Ziel ein Komforthotel zu eröffnen.

Bei Bauarbeiten im Schlosshof wurden 2017 Mauern aus der Zeit vorm Schlossbau freigelegt und es  beginnen Ausgrabungen. Ein neues Kapitel in der Schlossgeschichte muss geschrieben werden.

Quellenangabe: Franz-Anton v. Kettelr: Eringerfeld im Wandel der Geschlechter
Lippstädter Heimantblätter 1990, S.68

Verfasser; Anton Bress (Oktober 2020)

Familienwappen Von Hörde zu Eringerfelde

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Nach einer Aufnahme von H. Deiters, Druck bei Winkelmann  & Söhne um 1870

Luftaufnahme aus dem Jahre 1940
Schloss Etingerfeld - 1940
Luftaufnahme 1982
Schloss Eringerfeld

Hinterer Tei des Schlosses mit Schlosspark.

Aktuelle Aufnahme 2020
Schloss Eringerfeld